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Aktiv-Sauerstoff

Wirkungsprinzip von Aktiv-Sauerstoff 

Aktiv-Sauerstoff stellt eine Sonderform des Sauerstoffs dar.
Es entsteht, indem „normaler“ Sauerstoff einer starken Energiezufuhr ausgesetzt wird. Als instabiles und hochreaktives Molekül (ca. 1,5 mal reaktiver als Chlor) zerfällt Aktiv-Sauerstoff (O3) zu Sauerstoff (O2) und atomaren Sauerstoff (O1): 

                                                               O3 O2 + O1  

Damit wirkt sich eine Aktiv-Sauerstoff-Behandlung in doppelter Hinsicht positiv aus: 

O1: Der atomare Sauerstoff bindet sich sowohl an die DNA-Strukturen von Viren als auch an die Proteine in den Bakterien und Keimen, wodurch diese zerstört werden. D. h. er greift die Zellmembranen aller zellkernlosen (prokaryonten) Zellen, z.B. Bakterien, in Bruchteilen einer Sekunde an (in 10-9 bis 10-4 Sekunden). Die körpereigenen Zellen des Menschen, die sowohl einen Zellkern als auch einen Zellwandschutz (Cholesterin) besitzen, werden vom Aktiv-Sauerstoff jedoch nicht geschädigt. Denn menschliche Zellen können ihre Zellmembran mit Cholesterin auffüllen und sich somit vor der Wirkung des Aktiv-Sauerstoffs schützen. Nur bei Augen- und Lungenmembranen kann es zu Reizungen kommen. 

O2: In entzündeten Gebieten besteht oftmals ein Sauerstoffdefizit, welches durch die verbleibenden Sauerstoffmoleküle (O2) reduziert wird. Somit regt eine Aktiv-Sauerstoff Behandlung zusätzlich die Regeneration von Haut und Schleimhaut an. 

Aktiv-Sauerstoff zersetzt sich wieder in seine Bestandteile, wenn es nicht mit anderen Substanzen reagiert. Die genaue Halbwertszeit von Aktiv-Sauerstoff wurde noch nicht eindeutig festgelegt und ist von vielen Einflussgrößen wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur abhängig. In der Literatur finden sich Werte zwischen 2 und 13 Minuten; der häufigst angegebene Wert liegt um die 6 Minuten.


Anwendung im medizinisch therapeutischen Bereich
 

Die bakterizide, viruzide und fungizide Wirkung des Aktiv-Sauerstoffs wird in der Medizin seit langem in vielerlei Gebieten genutzt. Sowohl in der Humanmedizin (z.B. Dermatologie, Gynäkologie, Orthopädie), der Veterinärmedizin, als auch in der Zahnmedizin. 

Schon 1933 wurde Aktiv-Sauerstoff vom Zahnarzt Dr. Fisch in die Zahnmedizin eingeführt. Er behandelte unter anderem Parodontitis und Mundfäule.

Seit einigen Jahren erlebt die Aktiv-Sauerstoff-Therapie in der Zahnmedizin einen neuen Aufschwung. Mit Dentozon mobile o3 kann Aktiv-Sauerstoff nun erstmalig (seit August 2008) in einem Arbeitsgang für das gesamte Ober- oder Unterkiefer zur Behandlung von Karies und Parodontitis eingesetzt werden.



Weitere Anwendungsgebiete von Aktiv-Sauerstoff

  • Wasseraufbereitungsiz
  • Lebensmittelkonservierung
  • Gebäudereinigung (Brandschäden, Schimmel, etc.)


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